15. Januar 2013
von admin
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Am 15.01.2012 erschien ein Bericht in der Allgemeinen Zeitung über unseren Kreppelkaffee vom letzten Sonntag. Wer ihn verpasst hat, hier gibt’s den Originaltext von Albrecht Langenbach:
Traditioneller „Kreppelkaffee“ der Gemeinden Guntersblum und Ludwigshöhe kommt gut an
Bei der Seniorensitzung der Ortsgemeinden Guntersblum und Ludwigshöhe wurden die Älteren wieder verwöhnt. Der Carneval-Verein Guntersblum (CVG) gab sein Debüt mit einem exzellenten Programm. Das Dorfgemeinschaftshaus war bis auf den letzten Platz besetzt und das Publikum wurde beim viereinhalbstündigen, vielseitigen Programm mit Lokalkolorit, Klamauk und den fantastischen fünf Balletts nicht müde.
Schlag auf Schlag
Ortsbürgermeister Reiner Schmitt war, ebenso wie der Ludwigshöher Beigeordnete Karl Hermann Zimmer, froh über das Engagement des Carnevalvereins. Der Sportverein hatte die Bewirtschaftung übernommen, für die Sicherheit war die DRK-Ortsgruppe zuständig, und der Rothkehlchen-Bus hatte den Fahrdienst organisiert. Bei diesem Kreppelkaffee, der seit den 1950er Jahren stattfindet, stifteten die Ortsgemeinden die Kreppel und den Kaffee in der Pause.
Ortschef Schmitt gab sich sehr heiter mit seinem Fastnachtsprolog: „Des ist net afach, es Geld fortzuschaffe, weil ständig irgendwelche gaffe.“ Da kam natürlich Schlag auf Schlag die Retourkutsche des Sitzungspräsidenten Peter Muth, der als Protokoller brillierte. Er hatte das geplante Solarboot zum Kühkopf im Fadenkreuz und fragte: „Wie kumme mer vum Kühkopf, wenn die Sunn net scheint?“ Die mögliche Fusion, sprich Hochzeit, der beiden Verbandsgemeinden Nierstein-Oppenheim und Guntersblum spielten die Kellersänger lustig und dramatisch. Vor einem köstlich ausstaffierten Hochzeitspaar, ohne Trauzeugen, stand der Standesbeamte Kurt Beck. Das Hochzeitsgeld wanderte zum FCK nach „Lautere“.
Auch in der Lokalszene tobten sich Heike Schwarz und Bernhard Schmitt aus. Als unerfahrene Hexe hatte Nachwuchsrednerin Julia Deißroth ihren Kampf. Jürgen Schäfers Paraderolle ist der „Luigi“ als Wingertschütz. Ganz auf Punker gestylt machte Oma Ulfriede Frey ihren Enkeln etwas vor.
„Kabarettreife“ Show
Derb Pfälzisch spielten Martina Zeiß-Arend, Christian Siegmund und Sigrid Deißroth „Prinz sucht Prinzessin“. Auch die „Schlappelinos“ präsentierten sich mit Holger, Dieter, Rainer und Hermann Köhler. Die Familien Waldmann und Schäfer boten eine Show, die kabarettreif ist. Klaus und Bernd Waldmann sowie Timo und Eric Schäfer gefielen mit schnellen Kostümwechseln und originellen Einfällen.
Ebenso war auf der Bühne Birgit Griesbaum als „Schlumpfinchen“ zu sehen, das CVG-Gardeballett (Silke Köhler), der Dance-Express „Knockout“ (Lisa Kwasny und Eva Eschenfelder), das Männerballett „alte Kameraden“, Inge Schäfer führte vom Ringeltrikot zum modernen Zeitgeist, und die „Magic Moves“ präsentierten die getanzten Geschichte des 16-Karat-Diamanten (Nicole Kauer und Thea Karrer). Das Finale der Kellersänger entführte zum Karneval nach Rio.
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Natürlich legen wir für die Sitzungen noch eine Schippe drauf!